Archiv für den Monat: November 2015

Cranberry – Cantuccini

CantucciniCantuccini sind schnell selber gemacht. Jetzt zur Adventszeit gebe ich etwas Lebku­chen­gewürz und Cranberrys dazu.

Wenn ich Cantuccini das Jahr über backe, nehme ich nur die ganzen Mandeln. In einer Dose können Sie Cantuccini mindestens 4-6 Wochen aufbewahren.

Sie benötigen folgende Zutaten:

125 g Mehl

1 Msp Backpulver

1 Teel.Lebkuchengewürz

1/2 Tonkabohne mit der Muska­treibe gerieben

1 Prise Salz

1 kleines Ei

60 g Zucker

25 g kalte Butter

75 g ganze Mandeln

75 g Cranberrys

Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen mischen. Auf ein Backbrett oder die Arbeits­fläche häufen und in die Mitte eine Mulde formen. Das Ei und den Zucker hineingeben, die Butter in kleine Stücken schneiden und darum verteilen.

Mit einem großen Messer die Zutaten durch­hacken, bis ein krümeliger Teig entsteht, dann rasch mit den Händen zu einer Kugel formen.

Die Mandeln und die Cranberrys unter den Teig kneten.

Den Teig in 2 Rollen á etwa 3 cm Durch­messer formen und auf ein gefettetes Backblech leben. Bei 180°C 25-30 Minuten backen. Die Teigrollen aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden, die Scheiben sollten etwa 1 cm breit sein. Die Scheiben auf das Backblech legen und weitere 15 Minuten lang backen. Zum Auskühlen auf ein Kuchen­gitter legen und danach in einer verschlossenen Dose aufbewahren.

cantuccini 1

Lecker sind die Cantuccini auch mit getrockneten Feigen, anstelle der Cranberrys.

 

Kleine Geschenke aus der Küche

zucker und salz

In der Zeit bis Weihnachten möchte ich Ihnen einige kleine Geschenke präsen­tieren, die ganz schnell herge­stellt sind.

Heute gibt es ein Kräut­ersalz und einen Weihnachts­zucker. Ich denke die meisten von Ihnen haben die Zutaten zuhause.

Für das Kräut­ersalz habe ich Rosmarin, Oregano, Basilikum und Pfefferminze zu gleichen Teil gemischt. Dann noch nach Belieben Salz dazu und im Mörser etwas zerstoßen, wenn Sie ein etwas feineres Kräut­ersalz haben möchten.

Auf Kreta habe ich diese Jahr eine Kräuter­mi­schung mit den genannten Kräutern gekauft und wir verwenden diese sehr gerne, wenn wir keine frischen Kräuter zur Verfügung haben. Die Pfefferminze gibt den Speisen einen für uns etwas außer­ge­wöhn­lichen Geschmack – versuchen Sie es einfach einmal.

Für den Weihnachts­zucker habe ich abwechselnd Zucker, Zimt und Laven­del­blüten in ein Glas geschichtet. Zuletzt noch ein Stück Vanil­le­schote auskratzen und sowohl das Mark, als auch die Schote in das Glas geben und mit etwas Zucker bedecken. Nach etwa zwei Wochen hat der Zucker das Aroma der Vanil­le­schote und der Laven­del­blüten aufgenommen.

Wer den Weihnachts­zucker zum Backen verwenden möchte, nimmt einfach die Vanil­le­schote heraus. Die Laven­del­blüten können im Zucker bleiben oder heraus­gesiebt werden.

Zum Verschenken den Weihnachts­zucker und das Kräut­ersalz in schöne Gläschen geben, beschriften und mit einem schönen Band verzieren.

 

 

Duft-Untersetzer Set Elch

Duft-Untersetzter

Eine schöne Tasse Tee am Abend ist zu dieser Jahreszeit doch etwas herrliches. Mit diesen Sets schaffen Sie eine heimelige Stimmung: Die Teekanne findet auf dem Duft-Untersetzter Platz und durch die Wärme der Kanne verströmen die Kräuter in der Füllung des Duftkissens Ihre ätherischen Öle.

Die Kräuter­kissen stecken in farbigen Bezügen, die seperat zu waschen sind. Und für die Tassen erhalten Sie zu jedem Set noch vier passende Untersetzer.

Sie können die Duft-Untersetzer mit einer winterlich-weihnachtlichen Duftmi­schung erhalten, oder Sie teilen uns einfach Ihre Wünsche mit.

Die Duft-Untersetzer sind auch ein schönes Geschenk für einen lieben Menschen. Vielleicht noch ein Päckchen guter Tee dazu und Sie haben ein einzig­artiges Geschenk!

Übrigens: jedes der Sets stelle ich maximal zweimal her.

Duft-Untersetzer Set Elch

Duft-Untersetzer Set Elch

 

Tonkabohne

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Kennt Ihr den betörenden Duft der Tonkabohne? Süßlich und doch auch herb und elegant duftet der Samen des Tonka­baumes, der ursprünglich im Orino­ko­gebiet in Venezuela beheimatet war. Tonkabohnen wachsen natürlich im nördlichen Südamerika und werden auch in Teilen Afrikas angebaut.

Die Samen werden aus den Früchten gelöst, in Rum eingelegt und schonend getrocknet. Sie fermen­tieren während der Trocknung und erhalten ihren typischen Geschmack und das unver­wech­selbare Aroma, das etwas an Vanille erinnert.

Das intensive Aroma der Tonkabohne stammt von dem in der Bohne enthaltenem Cumarin, welches auch in der Parfüm­her­stellung eine wichtige Rolle spielt. In der Aroma­therapie gilt das ätherische Öl der Tonkabohne als entspannend. Es lindert Stress­symptome und wird deshalb bei nervösen Beschwerden und Schlaf­stö­rungen eingesetzt.

Früher wurden Tonkabohnen zum Aroma­ti­sieren von Pfeifentabak verwendet und auch als Zutat zum Christ­stol­len­gewürz wird dieser Samen schon lange eingesetzt.

Tonkabohnen lassen sich einfach mit der Muska­treibe reiben und sollten sparsam verwendet werden. Eine Messer­spitze reicht für die meisten Rezepte. Sehr gut passt die Tonkabohne zu Kuchen, Plätzchen oder Christ­stollen, aber auch Süßspeisen erhalten eine besondere Note.

Beim Aroma­ti­sieren von Suppen oder Saucen lässt man eine Tonkabohne kurz vor Ende der Garzeit kurz mitziehen. Achten sie darauf, die Bohne nach etwa einer Minute zu entfernen, denn das Aroma ist sehr intensiv und überdeckt schnell alle Aromen.

Beim Kauf meiner Tonkabohnen habe ich mich durch den Duft verführen lassen. Leider habe ich inzwischen gelesen, dass durch das enthaltene Cumarin der Verzehr nicht beden­kenlos erfolgen sollte. Cumarin steht im Verdacht krebs­er­regend zu sein, allerdings müsste eine große Menge davon aufge­nommen werden, um gesund­heitliche Schäden davon zu tragen. Ich habe auch gelesen, dass inzwischen davon ausge­gangen wird, dass natür­liches Cumarin unbedenklich ist – aber ich bin natürlich kein Wissenschaftler.

In Venezuela jedenfalls gilt die Bohne noch heute als schützend und heilend und wird daher als Amulett getragen. Die Tonkabohne wurde früher sogar als Zahlungs­mittel verwendet.

Ich freue mich auf das Experi­men­tieren mit dem neuem Aroma bei meiner Weihnachtsbäckerei!

Schlaftee

Kräuter schlafteeImmer mehr Menschen können abends nach den Belas­tungen des Alltags nicht mehr richtig abschalten und leiden unter Einschlafstörungen.

Ich mache mir gerne einen Schlaftee, nach einem alten Rezept:

25 g Schlüsselblumenblüten

15 g Lavendelblüten

10 g Hopfenzapfen

5 g Johanniskraut

3 g Baldrianwurzel

Mischen Sie die Blüten, Kräuter und die Wurzel. Für eine große Tasse Schlaftee übergießen Sie 1 Teelöffel der Mischung mit heißem Wasser und lassen den Tee 10 Minuten ziehen.

Den abgesiebten Tee etwas abkühlen lassen, nach Geschmack noch mit etwas Honig süßen und trinken.

Trinken Sie den Schlaftee eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen.

Unser Kräuter­kissen “Traum­kissen” enthält ebenfalls Kräuter, welche bei Schlaf­stö­rungen einen geruhsamen Schlaf unter­stützten können.

Legen Sie sich das Traum­kissen einfach auf oder neben das Kopfkissen und erfreuen sich an dem herrlichen Duft!

Roter Sonnenhut

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Der latei­nische Name der Pflanze lautet Echinacea purpurea oder Rudbeckia purpurea. „Echinos“ ist das griechische Wort für Igel und weist auf die stachelige Form des Blüten­kopfes hin.

Während der Sonnenhut in Nordamerika auch wild wächst, findet man ihn in unseren Breiten in vielen Gärten, denn der Sonnenhut ist eine robuste und genügsame, mehrjährige Staude.

Leider wissen viele Menschen nicht, welch wunderbaren Eigen­schaften diese Heilpflanze hat.

Der Sonnenhut stärkt die Abwehr­kräfte und wird deshalb vorbeugend zur Abwehr von Erkäl­tungs­krank­heiten eingesetzt. Er wirkt aber auch antibiotisch und antiseptisch und er aktiviert die Fress­zellen im Blut.

Jetzt ist die richtige Jahreszeit, um die Wurzeln von kräftigen Pflanzen zu sammeln. Die Pflanzen sollten mindestens 4 Jahre alt sein, dann können sie beden­kenlos Teile der Wurzel abtrennen, ohne dass die Pflanze Schaden nimmt.

Als Sammelzeit für die Wurzeln wird die Zeit von Oktober bis April angegeben. Alle oberir­dischen Teile des Sonnenhutes werden während der Blütezeit von Juli bis September gesammelt.

Die meisten Wirkstoffe enthalten Zuberei­tungen aus der Wurzel des Sonnenhutes.

Sie können aus den Wurzeln eine Tinktur herstellen, oder Sie bereiten einen Tee.

Zur Herstellung einer Tinktur reinigen Sie die geernteten Wurzeln gründlich und geben die grob zerklei­nerten Pflan­zenteile in ein Schraubglas. Mit Wodka oder Korn aufgießen und 2-4 Wochen stehen lassen, dann absieben und in einer dunklen Flasche aufbe­wahren. Nehmen Sie dreimal täglich einige Tropfen zu Stärkung Ihrer Abwehr­kräfte ein.

Zum Sonnenhut gibt es noch viele inter­essante Infor­ma­tionen und er gehört mit zu den am besten wissen­schaftlich erforschten Heilpflanzen.

 

Granatapfel - Collage

 

Sind diese Stöffchen nicht viel zu schade, um nur in meinem Schrank zu liegen? Ich finde sie einfach bezaubernd!

Also habe ich fix 5 ganz einmalige Wärme­kissen gestaltet:

auf der Vorderseite der Kissen sind Instrumente, auf der Rückseite Noten­blätter und befüllt habe ich die Kissen mit den herrlich duftenden Granatapfelkernen.

Ist das nicht ein wunder­volles Geschenk für einen Musik­liebhaber oder eine Musikliebhaberin?

Wenn Sie eines der Wärme­kissen kaufen möchten, dass bestellen Sie einfach das Granat­ap­fel­kern­kissen im Shop und geben unter Bemer­kungen an, dass Sie eines der “Musiker­kissen” möchten.

Backmi­schung im Glas

IMG_5750Eine selbst gemachte Backmi­schung im Glas ist ein schönes Mitbringsel.

Kuchen, Cookies oder Muffins sind dann nach hinzugeben von wenigen weiteren Zutaten fix zubereitet.

Wie wäre es mit einem Schokoladekuchen?

Zutaten:

200 g Zucker

200 g Mehl

75 g gemahlene Nüsse

75 g Mandel­splitter oder Mandelplättchen

1 P. Vanillezucker

1/2 P. Backpulver

60 g Kakao

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. In ein großes Glas mit etwa 1,2 Liter Fassungs­vermögen die Zutaten vorsichtig der Reihe nach einschichten.

Da ich die Backmi­schung an einen 1 Personen Haushalt verschenken werde, habe ich das Rezept einfach halbiert und von der anderen Hälfte der Zutaten für uns selber gebacken.

An das Glas muss jetzt noch das Rezept für die Zubereitung.

Weitere Zutaten:

4 Eier

1/8 l Wasser

1/8 l neutrales Pflanzenöl

Die Zutaten der Backmi­schung gut vermischen. Die Eier mit dem Öl und dem Wasser gut verrühren. Die Backmi­schung dazugeben und weitere 5 Minuten verrühren.

In eine Backform oder in Muffin­formen füllen und backen.