Archiv für den Monat: Februar 2016

Darf es mal etwas anderes sein?

Bild LinseMöchten Sie auch mal was anderes aufs Brot? Ich habe verschiedene Brotauf­striche ausprobiert und möchte heute den ersten davon vorstellen:

Mango-Linsen- Brotauf­strich

Sie benötigen:

150 g rote Linsen

350 ml Gemüsebrühe

½ Zwiebel

150 g Mangofruchtfleisch

2 Essl. Walnussöl

Salz, Pfeffer und Currypulver

Die Linsen mit der Gemüsebrühe kurz aufkochen, danach bei geringer Hitze etwa 12 Minuten köcheln lassen – die Brühe wird von den Linsen vollständig aufge­nommen. Mit einer Gabel die Linsen zerdrücken und die Paste etwas abkühlen lassen.

Die Zwiebel und die Mango in feine Würfel schneiden und unter die Linsenpaste mischen.

Das Walnussöl dazugeben und den Aufstrich mit den Gewürzen abschmecken.

Schmeckt lecker zu Vollkornbrot und lässt sich im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahren.

 

Besseres Raumklima durch Zimmerpflanzen

Aloe vera

 

 

 

Mit welchen Pflanzen verbringt Ihr den Winter?

 

Heute möchte ich Euch ein paar Zimmer­pflanzen vorstellen, welche nicht nur durch ihre Schönheit ein positives Raumklima bewirken. Es gibt eine Menge Zimmer­pflanzen, die die Luftqualität in unseren Wohnräumen wesentlich verbessern, vor allem dadurch, dass sie die Fähigkeit besitzen, Schad­stoffe zu absor­bieren. Dass Schad­stoffe in der Raumluft krank machen können, ist schon länger bekannt. Häufige Symptome sind Müdigkeit, Konzen­tra­ti­ons­stö­rungen, aber in extremen Fällen auch Augen- oder Hautrei­zungen und viele andere Krank­heits­zeichen. Bezeichnet wird das Ganze als Gebäu­de­krankheit oder Sick-Building-Syndrom. Die meisten Menschen halten sich rund 90% des Tages in geschlossenen Räumen auf – es lohnt sich also, etwas gegen die Schad­stoff­be­lastung zu tun.

 

Die Luftqualität in vielen Räumen ist häufig belastet mit Chemi­kalien, Schim­mel­sporen und Allergie auslö­senden Stoffen. In Farben, Lacken und Klebstoffen befindet sich oftmals Trichlor­ethlen, welche schädlich für die Leber ist. Benzol ist ein oft verwendetes Lösemittel in Benzin, Ölen, Farben und Gummi. Vielfach befindet sich in der Raumluft Formaldehyd, welches von Klebstoffen, Holzmöbeln und Teppichböden ausge­dünstet wird. Formaldehyd gilt als krebserregend.

 

Die Echte Aloe (Aloe vera) ist bekannt als Heilpflanze und hilft bei der Wundver­sorgung. Da die Aloe vera nachts Sauerstoff abgibt, ist sie im Schlaf­zimmer gut aufgehoben.

 

Die Birkenfeige (Ficus benjamina) steht in vielen Haushalten, da sie sehr pflege­leicht ist, solange sie ihren Standort behalten darf. In sonnigen, hellen Räumen fühlt sie sich wohl und baut dort Schad­stoffe ab.

 

Der Drachenbaum (Dracaena draco, Dracaena Janet Craig, Dracaena marginata, Dracaena massangeana) mag lieber den Halbschatten. Die Pflanze gilt als langlebig und kräftig und ist ein besonders guter Luftreiniger. Es gibt über 150 verschiedene Arten von Drachen­bäumen, die übrigens zur Familie der Spargel­ge­wächse gehören. Der Drachenbaum ist besonders geeignet um Formaldehyd zu reduzieren, er vermindert aber auch den Gehalt an Benzol und Trichlorethylen.

 

Das Einblatt oder Blattfahne (Spathip­hyllum) beseitigt sehr gut Aceton, Trichlor­ethylen, Formaldehyd, Alkohole und Benzol. Das Einblatt blüht regelmäßig, allerdings ist es giftig und kann auch Allergien auslösen. Empfindliche Menschen sollten lieber auf diese Pflanze verzichten.

 

Die Grünlilie ist eine anspruchslose Zimmer­pflanze und reduziert den Gehalt an Formaldehyd ganz enorm.

 

Efeu (Hedera helix) baut innerhalt eines Tages bis zu 90% des Benzol­ge­haltes in der Raumluft ab. Ebenso vermindert es den Gehalt von Trichlor­ethylen. Leider fühlt sich Efeu oft nicht wohl in geheizten Wohnungen.

 

Der Gummibaum ist eine der belieb­testen Zimmer­pflanzen, da er auch ohne aufwändige Pflege gut gedeiht. Zu seinen hervor­ra­genden ökolo­gischen Eigen­schaften gehört, dass er Formaldehyd aus der Zimmerluft reduziert.

 

Die Zimmerlinde wächst schnell und bessert das Raumklima. Sie benötigt zur Entfaltung etwas Raum, steht gerne im Halbschatten und ihre hellgrünen Blätter bringen Farbe und Licht in den Raum.

 

 

 

Übrigens: die NASA hat sich auch schon des Themas angenommen. In der Studie NASA Clean Air Study“ empfehlen die Forscher folgende Pflanzen ganz besonders, vor allem wegen der Produktion von Sauerstoff und der Reduzierung von Kohlendioxid:

 

Efeu (Hedera helix)

 

Blattfahne (Spathip­hyllum) auch Einblatt, Friedenslilie oder Schei­denblatt genannt

 

Bogenhanf (Sanse­vieria)

 

Birkenfeige (Ficus benjamina)

 

Drachenbäume

 

Chrysantheme (Chrysan­themum morifolium)

 

Grünlilie (Chloro­phytum elatum)

 

Efeutute (Scindapsus aureus)

 

Baumfreund (Philo­dendron)

 

Für eine gute Wirkung sollte bei neun Quadratmeter Fläche mindestens eine Pflanze stehen.