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Hals- und Rachenentzündungen

Heute möchte ich Euch Pflanzen vorstellen, die bei Hals-und Rachen­ent­zün­dungen eingesetzt werden können.
Was möchten wir mit den Pflanzen erreichen?
Die Entzündung im Hals- und Rachen soll bekämpft und die Schmerzen gelindert werden.
Wir benötigen also Pflanzen, welche keimhemmend, reizlindernd und zusam­men­ziehend wirken.
Salbeiblätter enthalten keimhemmende ätherische Öle und Gerbstoffe, die zusam­men­ziehend wirken. Durch das “zusam­men­ziehen” der Schleimhäute SAM_7902werden Schluck­be­schwerden und Halsschmerzen gelindert.
Bewährt hat sich das Gurgeln mit kaltem Salbeitee, mehrmals täglich.
Ebenfalls zusam­men­ziehend wirkt Odermennig. Er enthält mehr Gerbstoffe als Salbei und kann auch gut mit diesem kombiniert werden.
Bei der Kamille machen wir uns die entzün­dungs­hemmende Wirkung zu Nutze. Auch hier hat sich das Gurgeln bewährt.
Die Malve wirkt reizindernd. Verwendet werden sowohl Blätter, als auch die Blüten. Die reizlin­dernde Wirkung kommt von den in der Pflanze enthaltenen Schleim­stoffen, wobei die Blätter mehr Schleim­stoffe enthalten, als die Blüten.
Die Farbstoffe der Malve wirkt ebenso entzün­dungs­hemmend und fördert die Wundheilung. Ein Tee aus 2 Esslöffel Malven­blätter und 1 Esslöffel Malven­blüten wird in einer Tasse kaltem Wasser angesetzt. Nach einer Stunde Ziehzeit abseihen und zum Gurgeln kurz erwärmen.
Eine weitere wichtige Pflanze bei Hals- und Rachen­ent­zün­dungen ist der Spitz­we­gerich. Seine reizlin­dernde Wirkung kommt vor allem von den in der SAM_7784Pflanze enthaltenen Schleim­stoffen. Spitz­we­gerich hat auch eine entzün­dungs­hemmende Wirkung.
Zuletzt möchte ich noch das Isländisch Moos aufführen. Die Schleim­stoffe und Flech­ten­säuren wirken reizlinderne und leicht antimi­krobiell. Angewendet wird das Isländisch Moos als Teezu­be­reitung zum Gurgeln, oder in Form von Pastillen.
Die Natur stellt und gute pflanzliche Alter­nativen zur Behandlung von Hals- und Rachen­ent­zün­dungen zur Verfügung.
Bei einer echten Mandel­ent­zündung allerdings kommen Heilkräuter nur unter­stützend zum Einsatz. Ein Arztbesuch sollte auf jeden Fall stattfinden.

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